03.11.08
bevor wir la manga verlassen sind noch einige sachen zu erledigen. Während stefan auf dem interntet einiges erledigt gehe ich mit nanuk in den kinderschuhladen um ihm neue schuhe zu kaufen. Dort fängt er an zu weinen, als ihm die verkäuferin seine alten schuhe auszieht und weigert sich die neuen anzuziehen und zeigt immer wieder auf seine alten schuhe. Er hat wohl wie bei seinen spielsachen angst, dass er sie hierlassen muss.
die verkäuferin ist aber sehr einfühlsam und der kauf klappt dann doch noch. Auf dem rückweg entecken wir noch ein kuriosum. Es sieht aus wie getränkeautomat aber dieser hier ist nicht mit getränken gefüllt, sondern mit würmern zum fischen!
Bis wir dann endlich loskommen ist es bereits 16uhr, aber wir wollen unbedingt heute noch weg hier. Also fahren wir bis 18uhr, halten an einer raststätte für den znacht und machen das auto und nanuk bettfertig und fahren weiter. beim fahren fallen nanuk mmer wieder die augen zu aber er schläft trotzdem nicht ein. Er ist fasziniert von der strassennachtwelt mit den vielen lichtern. Darum halten wir bei der nächsten raststätte und schlafen dort.
04.11.08
der tanktstellenshop auf der raststätte hat keine zeitungen, aber uns fällt ein, dass wir ja auch radio hören können und vernehmen, dass obama präsident ist. Hoffentlich dreht nun der wind!
Gegen 13uhr erreichen wir granada. Aber was für ein gewimmel und verkehr in dieser stadt. Aussichtslos fürs elefäntli.erst hoch über der stadt, mit super aussicht über diese und auf die verschneite sierrea nevada, finden wir ein plätzchen.
Mit nanuk in der kraxe und dem gps in der hand machen wir uns auf den weg für die bioladensuche. Natürlich haben beide geschlossen. Die spanier haben auch im winter siesta. Und so müssen wir bis 17uhr warten. Wir „vertörlen“ uns die zeit ein bischen in der stadt und machen anschliessend einen grosseinkauf in einem wirklich netten, superkleinen, schnuckligen laden.
Für den rückweg leisten wir uns ein taxi, da wir keine lust haben, den steilen weg mit sack und pack und nanuk dort hoch zu keuchen und das auto zu suchen.
Wie gestern, machen wir znacht, auto und nanuk bettfertig und fahren weiter. Diesmal hat nanuk kein problem mit einschlafen, ich habe ihn mit einem bilderbuch vom verkehr und den lichtern abgelenkt. In santa cruz, kurz vor dem ort wo stefans freund, bruno, ein haus hat, finden wir auf dem dorfplatz gerade neben dem spielplatz einen super nachtparkplatz. Das wir eine tolle überraschunf für nanuk wenn er aus dem fenster schaut.
05.11.08
nanuk wacht auf, schaut zum seitenfenster raus und entdeckt sofort den spielplatz.überraschung gelungen! Während wir frühstücken wir rund um uns herum langsam der dorfmarkt aufgebaut. Stefan ist sehr beeindruckt von der spanischen reizwäsche. (die frage ist nur was da gereizt wird.) 
die fahrt nach alhama de granada da uert nur eine viertelstunde und wir finden einen tollen platz neben dem brunnen bei der plattform, wo man einen tollen blick in die schlucht herunter hat.
In der touriinfo erfahre ich, dass es hier heisse quellen hat. Und so machen wir uns auf den weg zum besagten ort. Wir unterdrücken unsere vorfreude allerdings noch, da wir in frankreich zu oft enttäuscht wurden mit den thermen.
Aber endlich klappts. Das heisse wasser wird zum glück mit dem kalten wasser vom fluss gemischt, sonst wäre es zu heiss. Aber so ist es ideal. Die einheimischen waschen hier sich und ihre wäsche. Es hat 3 pools und wenn sich jemand wäscht oder rasiert, macht er das im untersten pool und bittet die anderen einen pool höher zu gehen.
Hach tut das gut. Wir geniessen es richtig. Auch nanuk findent es toll in der grossen badewanne mit all den anderen leuten. Wir bleiben sehr lange, denn das rauskommen ist nicht gerade einladend und es sind doch einige meter bis zum auto. 
Zum abendessen sind wir von bruno im restaurant von seinen freunden, paco und lola, eingeladen. Wir geniessen einen wundervollen ruhigen abend dort. Vielen, vielen dank!
06.11.08
wir haben mit bruno abgesprochen, dass wir einige dinge die wir nicht mehr benötigen, bei ihm hier in alhama de granada lassen können und er sie uns dann im august, wenn er mit dem lkw hier ist zurück in die schweiz nimmt. Also ist heute morgen grosses umräumen angesagt. Hui es kommt so einiges zusammen, dass wir dann alles zu paco bringen, der es so lange hütet, bis bruno komm.
Am Nachmittag waren wir nochmals sehr lange in den heissen pools.
07.11.08
nach einem kleinen frühstück gehen wir nochmals zu paco, er hat uns zum kaffee eingeladen, und wir werden danach sehr herzlich wie alte freunde verabschiedet. Wir versprechen auf unsererr heimreise nochmals vorbeizukommen. Es ist wirklich ein tolles fleckchen hier. 
In malaga machen wir einen zwischenstopp bei iveco um noch öle für einen kleinen service zu organiesieren. Nanuk bekommt einen spielzeug ivecolastwagen geschenkt.
Mit znachtstopp und bettfertig wie schon vor einigen tagen, fahren wir durch bis nach tarifa. Unser plätzchen am kitesurfstrand gibt es noch.es ist zwar etwas schmaler, aber trotz campingverbotstafel hat es einige die hier mit ihren autos über nacht stehen.
08.11.08
heute ist „räbechilbi“ und als richterswilerin hab ich das natürlich nicht vergessen und bin so gut wies geht vorbereitet. Ich hab zwar ein sehr kleines, aber ich hab ein räbli. Und ich habe eine kerze die ich zum rechaudkerzli umfunktionieren kann. Und im carrefour hatte es auch einen räbenhöhler.Manderinli welche beim nanukgotti traditionell ab heute in rauen mengen verspeisst werden essen wir schon lange. (Wir sind ja im samichlausland. Ich denke nämlich schon seit einiger zeit, dass das mit der hütte im wald ein märchen ist. Ich glaube eher der gute alte chlaus iste eher ein juan und ist von hier von andalusien. Wir haben sooo viele orangen- und manderinlibäume gesehen und dann heisst es doch auch spanischnüssli und dattelpalmen und esel gibt’s hier auch ganz viele. Darum hab ich schon gut geschaut ob ich nicht irgendwo einen roten mantel vorbeihuschen sehe aber bisher war ich erfolglos.)
also nun sind wir aber erstmal in tarifa und das räbli wird ja erst am abend benötigt. Ich mache frühstück und stefan geht mit nanuk raus. Schon bald holt er mich. Neben uns steht nämlich eine französische familie auch mit einem iveco.. das vorgängermodell vom elefant. Wir plaudern gemütlich, während die kinder schön spielen. Laurent und virginie haben 3 söhne: timothey(9), robinson (6)und zephyr (13mt). Sie sind ebenfalls auf dem weg nach marokko wollen von dort dann aber noch bis nach senegal wo ihr segelschiff ist, mit dem sie dann noch weiter wollen.
Wir verbringen einen sehr schönen tag mit ihnen. Es tut sehr gut sich mit einer anderen reisefamilie auszutauschen und zu sehen, dass sie ähnliche troubles haben. Wäsche schmutzig,- die lavanderia zu, kinder leeren dauernd an den dümmsten orten was aus etc etc. 
Am abend schwingt nanuk freudig sein räbeliechtli und auch die anderen buben haben freude daran. Das abendessen geniessen wir gemeinsam bei ihnen in ihrem iveco. 
09.11.08
kurz nach dem aufstehen bemerken wir, das die polizei mal wieder da ist. Sie fuhr auch gestern mehrere male hier vorbei sagte aber nichts wegen dem camingverbot. Heute efahren wir von einem wegfahrenden auto, dass sie kontrollen machen. Da wir keine lust auf eine busse haben, packen wir zusammen und fahren weg.
Laurent und seine familie waren leider nicht schnell genug. Wir warten auf der anderen seite der strasse auf sie. Als sie endlich kommen, merken wir schon von weitem, dass etwas gar nicht gut ist. Laurent sieht nicht happy aus. Sie erzählen uns, dass sie wegfahen wollten, die polizisten sie aber zum anhalten aufgefordert haben. Als laurent anhält und aussteigt, tritt einer der guardias ihn gegen das schienbein. Da er scheinbar schon mal zum halten aufgefordert wurde, laurent hat das aber nicht gesehen. Auf laurents frage was das soll, meint der guardia, er habe nichts gemacht, laurent hätte sich am auto gestossen. Laurent fragt nach dem namen und dann werden sie netter. Sie müssen alle papiere zeigen und der guardia der ihn getreten haben soll, nimmt sogar zephyr auf den arm und ist entzückt von dem precioso pequenio. Zssss. Gar nicht schön solche sachen.
Trotz des schlechten morgens lassen wir uns die laune nicht verderben und machen wie verabredet los zu den felsen über tarifa zum klettern.
Es ist aber gar nicht so einfach den ort mit der beschreibung aus dem führer zu finden. Daher landen wir zuerst bei einem anderen felsen wo wir in der sonne frühstücken und den geiern zusschauen wie sie um den fels in der luft ihre kreise ziehen. 
Den richtigen platz finden wir dann auch noch und wir verbringen einen schönen Nachmittag beim klettern. Am abend essen wir alle bei uns. Doch oh schreck, als laurent sich setzt rollt plötzlich unser auto doch stefan springt schnell auf um die handbremse zu ziehen. Scheinbar ist der gang rausgesprungen, als jemand was nach vorne gelegt oder geholt hat.
10.11.08
heute möchten wir nochmals klettern gehen. Wir müssen aber endlich mal unsere wäsche in die lavanderia bringen. Also müssen wir wieder zurück nach tarifa fahren. Das trifft sich aber gut, denn die beiden buben timothey und robinson müssen noch 2 stunden in die schule. (also bei papa).
Wir fahren also runter in die stadt,w ährend die anderen schüelerlen. In der lavanderia erwartet uns swissquality von eduard aus bern. Leider hat er aber viel zu tun und unsere wäsche wird heute nicht mehr fertig.
Also fahren wir wieder zurück und treffen die anderen am fels, wo wir auch noch ein paar routen klettern. 
Unten auf dem parkplatz treffen wir 2 kletterer von hier. Wir plaudern etwas und fragen obs in tarifa einen klettershop gibt. (laurent braucht neue kletterfinken). Sie erklären uns den weg, es ist ganz einfach: gegenüber der gurardia civil. Wir müssen alle lachen und wir erzählen die story von laurent. Der eine ist sehr brüskiert und sagt nein das könne er nicht glauben. Es kommt aus er ist polizist. Er empfiehlt ihm eine meldung zu machen. Aber laurent will nicht.
Abendessen gibt’s wieder bei unseren nachbarn im weissen iveco.
11.11.08
einen böög haben wir keinen gesehen und auch keineguggemusig gehört.dafür von allerlei anderen viechern besuche gekriegt.
und wir haben unsere wäsche wäsche sein lassen, (holen sie dann morgen) und sind nochmals alle zusammen klettern gegangen. (natürlich erst nach der schule). Abendessen wieder bei den nachbarn drüben. 
liebe 3elefanten, ich bin langsam richtig neidisch auf euch. Uebrings, die Samichläuse können nicht bei euch sein, du kannst so lange schauen wie du willst, sie sind definiv bei uns! Ich hab bereits einen gesehen! Grüessli Renate
hallo ihr drei, peter ist für vier tage in einem kleinen wohnmobil mit tim und einem freund im tessin unterwegs – peter hat schon am zweiten tag den totalen koller und möchte am liebsten wieder heim
wetter schlecht, campingplätze geschlossen, enge platzverhältnisse, verschissene und duchrinnende windeln…
da scheint ihrs ja viieel besser zu haben
liebe grüsse, silvia
Hallo lieber Stefan – mitsamt deinen Lieben,
Eure Geschichten sind ja interessant und ich bewundere Eure zufriedene Bescheidenheit ohne Begehrlichkeiten. Ihr betrachtet sicher unsere Hektik und Rastlosigkeit aus anderer Perspektive.
Ich versuche immer dagegen anzukämpfen, aber oft zieht der Sog und man wird wider Willen mitgetrieben. Besonders gut gefallen mir die Erzählungen über Euren fröhlichen Augenstern – sie erinnern mich an viele Reisen mit meiner kleinen Tochter ( bin jahrelang zwischen Schweden und Österreich gependelt )- da haben wir auch einiges erlebt… Ich wünsche Euch eine gute Weiterfahrt und viele liebe Menschen am Rande Eurer Wege. Herzlichst Susanna
Liebe Mirjam und Familie
Endlich schaff ich es auch mal, einen kurzen Gruss hier zu lassen und wünsche euch viel Spass auf eurer Reise! Ich bewundere euch, dass ihr das So lang durchhaltet und dann erst noch mit kleinem Kind. Ich glaub, ich hätte das vor ein paar Jahren nicht geschafft!
Viel Spass und weiterhin gute Fahrt und Reise!!
Grüsse aus dem winterlichen Richti, Natalie